Wie alles begann.

605 bebaute Quadratmeter, 9438 Flaschen Wein (die wir allesamt in den Keller geräumt haben) und zweieinhalb Jahre Bauzeit später.

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Ein Projekt wie dieses braucht Zeit, Liebe und eine ordentliche Portion Vorstellungskraft. Zweieinhalb Jahre ist es her, da haben sich ein paar Verrückte zusammengefunden und beschlossen der Region und diesem außerordentlichen Stück Land noch mehr Leben einzuhauchen. Ohne das zu verleugnen was war und ohne die Stille, die diesen Ort ausmacht, aufzugeben. 

Ein ehrgeiziges Unterfangen, wenn man bedenkt, dass man Gott und die Welt in Bewegung setzen muss, bis es endlich Realität wird. Menschen von ihrem persönlichen Traum vom Glück zu überzeugen, war aber immer schon eine Stärke von Beatrix und Oliver. Die beiden wissen eben was sie wollen und setzen es vor allen Dingen auch um. Vorausgesetzt die Dinge haben Hand und Fuss und Potential für ein langes Leben. Im ehemaligen Buschenschank Krautgasser sah man all das, auch wenn der damals vor sich hin dämmerte und ein Schattendasein inmitten wunderschöner Weingärten fristete. Ein Platz der auch Dietrich Mateschitz beeindruckte, und so investierte er kurzerhand in die Schönheit des Ortes und die Leidenschaft der Menschen. Aus der Idee wurde ein Projekt und aus dem Buschenschank Krautgasser der „Kogel 3“ - ein Wirtshaus für die Hiesigen, die Weitgereisten, die Luftigen und die Bodenständigen, die Lauten und die Leisen. 

Und weil man das Alte ehren und das Neue vorantreiben soll, wurde der Buschenschank zwar abgerissen, aber originalgetreu wieder aufgebaut und um ein zeitgemäßes Gebäude erweitert. Gute Architektur lebt schließlich immer im Spannungsfeld zwischen Gestern und Morgen. Das Gebäude ist durchdacht, bietet draussen wie drinnen über 100 Leuten Platz und birgt in seinem Bauch weit über 9000 Flaschen Wein. Die hat Oliver Drennig höchstpersönlich zusammengetragen, sein Steckenpferd lockt seither Weinkenner von Nah und Fern an. Denn wo sonst könnte man sich so entspannt vom Burgund bis ins Burgenland und von der Steiermark bis in die Wachau trinken. An einem Abend und ohne seinen Platz verlassen zu müssen. 

Kulinarisch setzt Beatrix mit ihrem Team auf Bodenständiges. Das passt in die Gegend und huldigt den Menschen und ihren Produkten. Da findet sich eine Auf’gsetzte Henn’, neben Schweinsbackerl, Grammeln und Sterz. Was nicht heisst, dass man sich nicht auch der modernen steirischen Küche öffnet und beispielsweise ein Käferbohnenmousse mit Marillenröster serviert. Insgesamt ein Ort der die Welten und die Genrationen verbindet. So sollte es sein, und so wollen wir es haben. 

 

Beatrix Drennig